Daten / Vorbemerkung |
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Zeitraum |
Σ Distanz (Rad) |
Σ Höhenmeter |
Download |
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09.09.2023 - 16.09.2023 |
367 km |
1.700 Hm |
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Highlights |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Etappe | Übernachtung |
| 09.09.2023 | 26 | 26 | 96 | 96 | Seiser Alm - Bozen | Hotel B&B Capri |
| 9 | 35 | 20 | 116 | Abends in Bozen | ||
| 10.09.2023 | 70 | 105 | 229 | 345 | Bozen - Trento | Hotel Da Chris e Lisa |
| 11.09.2023 | 63 | 168 | 291 | 636 | Trento - Arco/Riva | Guesthouse Santiago |
| 12.09.2023 | 28 | 196 | 131 | 767 | Arco - Riva - Arco | Guesthouse Santiago |
| 13.09.2023 | 40 | 236 | 92 | 859 | Riva - Garda | Hotel Conca D´Ora |
| 14.09.2023 | 47 | 283 | 262 | 1.121 | Garda - Verona | Hotel Sottoriva36 |
| 15.09.2023 | 82 | 365 | 566 | 1.687 | Verona - Rovereto | Hotel Colle Ameno |
| 16.09.2023 | 2 | 367 | 13 | 1.700 | Morgens zum Bahnhof in Rovereto | Camping Seiser Alm |
Eine Radreise, die sich im Zusammenhang mit unserem normalen Familienurlaub ergab. Unsere Tochter suchte nach einer Möglichkeit mit einer Freundin in Urlaub zu fahren. Da wir einen Wohnwagenstellplatz auf dem Campingplatz unterhalb der Seiser Alm gebucht hatten, luden wir sie ein, in unserem Wohnwagen zu übernachten, um ein paar Tage auszuspannen und die sehr schöne Gegend zu genießen. Wir selber wollten bei ihrer Ankunft nach Verona radeln, die Hotels waren bereits gebucht und zum Abschluss war geplant, mit den Rädern wieder auf den Campingplatz Seiser Alm zurückzukehren.

Nachfolgend ist der Verlauf der geplanten Gesamtstrecke zu sehen.
01.Tag: Seiser Alm - Bozen |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 09.09.2023 | 26+9 | 34 | 116 | 116 | Hotel Capri B&B |
Auf unserer ersten Tagesetappe ging es fast nur bergab. Wir waren nach der Ankunft unserer Tochter und Freundin (15 Uhr) erst um ca. 16:00 Uhr gestartet, über St. Konstantin ging es auf kleinen Nebenwegen über Bauernhöfe steil bergab. Bei 18-20 % Gefälle wurden die Bremsen ordentlich heiß, auf Zwischenstopps ließen wir sie sicherheitshalber etwas abkühlen, bis wir in Atzwang auf die Radautobahn zwischen Brixen und Bozen trafen.
Die "Radautobahn" verläuft zwischen den beiden größeren Orten auf einer alten Bahntrasse, für uns ging es dadurch mit 1 - 2 % Gefälle nach Bozen bergab. Bei der Ankunft am Hotel im westlichen Stadtteil von Bozen ein erster Schreck, bei dem Hotel handelte es sich um eine "Bruchbude", schlimmeres hatten wir in unserem Leben noch nicht gesehen. Glücklicherweise verbrachten wir dort ja nur wenige Stunden, also auf in die Altstadt. Dort wurden wir reichlich entschädigt, zufälligerweise trafen wir dort an dem Abend auf das Altstadtfest.
Wir schoben an dem Abend die Räder durch die Gassen und freuten uns darüber, wie viel Spaß die Menschen hatten. Die folgenden Fotos geben einiges von der Stimmung wieder, die wir erlebten, in einem Lokal ließen wir den Abend ausklingen und freuten uns auf den nächsten Tag.
Sehenswürdigkeiten:
- Altstadt von Bozen
- Altstadtfest in Bozen
Die Karte zeigt die Radstrecke der Anfahrt nach Bozen
Die Karte zeigt die Radstrecke vom späten Nachmittag in Bozen
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
02.Tag: Bozen - Trento |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 10.09.2023 | 70 | 105 | 229 | 345 | Hotel Da Chris e Lisa |
Frühstück konnte man das an dem Morgen im Hotel Capri B&B nicht nennen, den Kaffee mussten wir mit einer Kapsel selber machen, Croissants und Marmelade standen in der Küche, etwas Obst, das wars. Schnell weg hier dachten wir, als wir unsere Räder schnappten, um Bozen zu verlassen. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass die folgenden Unterkünfte ausnahmslos besser ausfallen würden.
Schnell trafen wir am südlichen Ortsausgang auf dem Zusammenfluss von Eisack und Etsch, ab dort ging es viele Kilometer auf einem toll ausgebauten Radweg an der Etsch entlang. Mit Ausnahme der kleinen Abstecher in die Orte Neumarkt und Salorno blieben wir auf der Via Claudia Augusta, immer schön geradeaus nach Süden, bis wir eine Gruppe mit hoch bepackten Rädern überholten, wie es ausschaute halt Vater, Mutter und Sohn. Die Räder waren hoch bepackt und der kleine ca. 5 Jahre alte Junge radelte stramm vorweg. Als mir auffiel, dass der Junge ein Rad mit Carbondrive statt montierter Kette hatte, wurde ich neugierig, lies mich zurückfallen und kam mit den Eltern zunächst in ein kurzes Gespräch. Später an einer Picnicstelle wurde es dann spannend, als der Junge seinen Vater fragte:"Papa hast du von deiner Weltreise per Rad bereits erzählt? Die Familie kam aus Halle und der Vater war vor Jahren zunächst in die Türkei nach Antalya geradelt, wo er dann entschied, weiter um den Globus zu radeln. Seine jetzt mit ihm radelnde Frau hatte er im Iran auf einem Marktplatz kennengelernt. Sie hatte ihn auf der langen Tour wohl immer per SMS oder anderen Kommunikationsmöglichkeiten begleitet und später näher kennengelernt.
Wir trafen uns an dem Tag noch ein paarmal, sie wollten zu einem Campingplatz südlich von Trento, irgendwann verloren wir uns aber, schließlich lag unser Ziel im östlichen Teil von Trento an einem Berghang, dort mussten wir noch 150 m steil bergauf. In Schweiß gebadet kamen wir an der Unterkunft Da Chris e Lisa an, dort wurden wir sehr nett empfangen, kein Vergleich zum Abend vorher in Bozen.
Am späten Nachmittag liefen wir die steile Strecke bis in den Ort hinunter bergab. Zurück fuhren wir mit dem kostenlosen Bus, dazu hatte uns die Vermieterin eine App empfohlen, mit der man die Tickets buchen konnte.
Sehenswürdigkeiten:
- Via Claudia Augusta
- Altstadt von Trento
Die Karte zeigt die Radstrecke des Tages
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
03.Tag: Trento - Arco/Riva |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 11.09.2023 | 63 | 168 | 291 | 636 | Guesthouse Santiago |
Morgens radelten wir zunächst hinab in den Ort, machten noch ein paar Fotos, bevor wir wieder auf die Via Claudia Augusta trafen. Und weiter ging es in Richtung Rovereto nach Süden. Ab Rovereto folgten wir einem Radweg, den ich bereits von unserer Alpenüberquerung im Jahr 2019 kannte, damals waren wir von Riva aus am letzten Tag zum Bahnhof in Rovereto geradelt. Gut 100 Hm musste man auf dem Stück über den Passo San Giovanni hinauf, bevor man einen herrlichen Blick auf den Gardasee bekam. Von dort ging es nur bergab bis ins Zentrum von Torbole.
Nur wenige Meter am Gardasee entlang schwenkten wir dann nach Norden. Die nächste Unterkunft hatten wir für zwei Nächte gebucht, sie befand sich um westlichen Berech von Arco, also etwas im Hinterland. Der Radweg am Kanal Fiume Sarca war hervorragend ausgebaut, nach wenigen Kilometern standen wir im Zentrum von Arco mit Blick auf die auf einem Felsen gelegene Burg.
Bei der Ankunft am Guesthouse Santiago, welche sich noch als ausgezeichnete Unterkunft herausstellen sollte, waren wir bei der Ankunft um 15:00 Uhr zu früh. Zunächst waren wir etwas erschrocken, als Madame vor uns stand und in flottem italienisch etwas sagte und auf ihre Armbanduhr zeigte. Wir verstanden von ihren Worten zunächst nichts, anhand der Gestik konnten wir aber erkennen, dass wir die Räder in der Garage abstellen sollten, wir sollten wohl noch auf der Terrasse warten, bis das Zimmer fertig war.
Später bei der Zimmerübergabe wurde unserer Vermieterin kreativ. Sie aktivierte das Mikrofon im google Übersetzungsprogramm, sprach ihre italienischen Sätze und spielte dann die deutsche Übersetzung ab. So wussten wir, dass wir unsere Schuhe immer draussen vor der Tür abstellen sollten. Perfekter ging es nicht, sie sprach kein Wort englisch und wir nur ein paar Worte italienisch.
Den Abend verbrachten wir in einer Pizzeria ganz in der Nähe unserer Unterkunft, den Abend ausklingen liessen wir dann bei einem Glas Wein auf der sehr schönen Terasse unserer Unterkunft. Einen Tag später wollten wir dann Riva und etwas Umgebung erkunden, so sah unser Plan für den folgenden Tag aus.
Sehenswürdigkeiten:
- Riva / Arco und Gardasee
Die Karte zeigt die Radstrecke des Tages
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
04.Tag: Arco - Riva - Arco |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 12.09.2023 | 28 | 196 | 131 | 767 | Guesthouse Santiago |
Über den Tag gibt es relativ wenig zu schreiben. Er begann mit dem kennenlernen eines Morgenmuffels, halt einer Spezies, die man eher selten trifft. Es handelte sich um den einzigen Gast, der mit bei uns an dem großen Frühstückstisch saß und bei unserer Ankunft und einem Guten Morgen unserseits keine Antwort gab. Spätere Versuche ihn durch eine Frage in ein Gespräch einzubinden gingen ebenfalls schief. Auf meine Frage, ob er zum Moutainbike fahren in Riva war nur die kurze Antwort nein Klettern, damit war für ihn das Gespräch beendet. Ok dachten wir, an der Sprache lag es nicht, er war Deutscher, sollte uns halt den Buckel runterrutschen, wie man so schön sagt.
An dem Tag radelten wir wie geplant nach Riva und Torbole und sahen uns die alten Gassen und die Strände an. Für Mitte September war es noch relativ voll, aber kein Vergleich zu der Menschenmenge, auf die wir vor vier Jahren im Sommer nach der Alpenüberquerung trafen. Den Abend verbrachten wir wieder in der bekannten Pizzeria und auf unserer Terasse wie am Vorabend, die Unterkunft hatte uns sehr gefallen.
Sehenswürdigkeiten:
- Altstadt von Riva
- Torbole
Die Karte zeigt die Radstrecke des Tages
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
05.Tag: Riva - Garda |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 13.09.2023 | 40 | 236 | 92 | 859 | Hotel Conca D´Ora |
Tagszuvor hatten wir in Riva in der Touristeninformation noch Erkundigungen bezüglich der Qualität des Radweges an der Ostseite des Gardasees eingeholt. Die Auskunft war eigentlich eindeutig. Wir sollten mit dem Schiff bis Malcesine fahren, von dort könnten wir bis Garda durchradeln. Gegen eine Fahrt mit dem Schiff hatten wir nichts, also wurden die Tickets gebucht. An dem Morgen radelten wir dann die paar Kilometer bis zum Hafen in Torbole, das Schiff fuhr pünktlich und die Fahrt mit den Blicken auf die an der Küste liegenden Orte einfach herrlich. Nach einem Zwischenstop in Limone auf der Westseite des Gardasees ging es wieder zurück an die Ostseite, halt bis Malcesine.
Der Radweg war auf der ersten Strecke relativ neu, was wir vorher nicht wussten, war die Tatsache, dass er immer mitten durch die Ort verlief. Dort musste man aufgrund der abgehaltenen Märkte und Restaurants das Rad immer mehrer hundert Meter schieben, uns war das egal, wir hatten genügend Zeit.
Irgendwann endete der Radweg aber im Kies und wir mussten auf die Straße mit reichlich PKW-Verkehr. Das ging bestimt 5 km so, bis wir dann endlich unser Ziel Garda erreichten. Das Hotel Conca de Ora war schon ziemlich alt und mit 140,- € für ein Doppelzimmer zur Straße raus eigentlich zu teuer, aber egal, wir dachten nicht ärgern, wir haben Urlaub und liessen uns die Stimmung nicht vermiesen.
In Garda reihten sich die Restaurants aneinander, wir schlenderten an der Promenade entlang und fanden auch ein Restaurant, welches uns zusagte. Große Sonnenschirme standen im Bereich der vielen Tische, als es aber zu regnen begann merkten wir, wie viel Wasser noch zwischen den Schirmen hindurchlief. Die Kellner hatten reichlich damit zu tun, das Wasser aufzufangen oder umzuleiten. Fast eine Stunde dauerte der Regen, danach wurden die Tische wieder neu gedeckt.
Sehenswürdigkeiten:
- Malcesine
- Torri del Benaco
- Garda
- Gardasee
Die Karte zeigt die Radstrecke vom Hotel zum Fährhafen in Torbole
Die Karte zeigt die Strecke der Fahrt mit dem Schiff
Die Karte zeigt die Radstrecke von Malcesine nach Garda
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
06.Tag: Garda - Verona |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 14.09.2023 | 47 | 283 | 262 | 1.121 | Hotel Sottoriva36 |
Der letzte Ort am Gardsee war für unser Tour Lazise. Der schöne Hafen "Porto Vechio", das Castello di Lazise und die schönen alten Gassen in der Altstadt sind uns in Erinnerung geblieben. Auf der Höhe des Vergnügungsparks Gardaland schwenkten wir nach Osten, unser Tagesziel Verona war mit einer Enfernung von noch ca. 25 km natürlich noch nicht zu sehen.
Mit dem Verlassen des Gardasees wurde es natürlich auch etwas hügeliger, eher welliges Terrain, richtige Berge gab es bis Verona nicht. In Sandra legten wir an einem kleinen Cafe eine Pause ein, hinter Bussolengo erreichten wir eine Stunde später wieder die Etsch. An dem parallel zur Etsch führenden Kanal "Canal Biffis" führte der Radweg bis in die Vororte von Verona hinein.
Unsere Unterkunft befand sich in der Altstadt von Verona direkt an der Etsch, südlich der Chiesa di Saint Anastasia, unser Blick aus dem Fenster fiel direkt auf die Etsch. Die Unterkunft war einfach toll, zwar in einem alten Gebäude, aber alles liebevoll eingerichtet. Durch eine Zwischentür gelangten wir in den nur für uns gedeckten Frühstücksraum, die aber bei unserer Ankunft zunächst verschlossen war. Die Vermieterin hatte nur dieses eine Zimmer, damit waren wir die einzigen Gäste, im Haus wohnten nur noch ihre Mutter, die sich liebevoll um unser Frühstück kümmerte, ein Lehrer und ein Rechtsanwalt, so die Auskunft der Vermieterin.
Den Abend verbrachten wir in der Altstadt im Bereich der Piazza delle Erbe und den umliegenden Gassen. Dazu gehörte natürlich auch der Balkon von Romeo und Julia, zur Arena wollten wr erst einen Tag später radeln.
Sehenswürdigkeiten:
- Altstadt von Verona
- Balkon "Romeo und Julia"
- Piazza delle Erbe
Die Karte zeigt die Radstrecke des Tages
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
07.Tag: Verona - Roveretto |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 15.09.2023 | 82 | 365 | 566 | 1.687 | Hotel Colle Ameno |
An dem Tag kamen 82 Radkilometer zusammen. Schaut man sich das Höhenprofil genauer an, entdeckt man einen Anstieg, der bis auf eine Höhe von über 200 m ü N.N. führt. An dem Teilstück mussten wir der Ausschilderung der Via Claudia Augusta folgend auf einem Radweg den Berg hinauf. Die Via Claudia Augusta ist in den meisten Bereichen relativ flach, da wir aber auf dem Weg nach Norden radelten, ging es tendenziell ohnehin immer leicht bergauf.
An dem Morgen schauten wir uns zunächst die Arena an, lange war es her, dass wir dort als die Kinder noch klein waren am Eingang gestanden hatten. Danach führte unser Weg noch zur Basilika di San Zeno bevor wir uns aufmachten, die Stadt zu verlassen.
Sehr oft führte die Via nicht an der Etsch entlang, sondern am parallel verlaufenen Canal Biffis, der hin und wieder im Tunnel verschwand, so auch kurz vor Rivoli Veronese. Dort ging es zwar ohne Autoverkehr auf einem Radweg die bereits oben erwähnte Steigung hinauf, die Ausblicke von dort oben waren aber traumhaft. Tief unten die fliessende Etsch, umgeben von Weinreben, dahinter waren immer imposante Berge zu sehen.
Südlich vom Ort Sabbionara trafen wir auf eine Pausenstation, an der es auch eine Ladestation gab. Claudia hatte bedenken, das der Ladestand ihres Pedelec Akkus niedrig war, eine Pause von 30 Minuten reichte und bis Roveretto reichte der neue Stand dann allemal.
Unser Hotel befand sich westlich von Roveretto direkt an der Etsch. Roveretto selber sparten wir uns an dem Tag, sehr toll hatte ich den Kern von unserer Tour im Jahr 2019 auch nicht in Erinnerung, damals waren wir noch durch die Altstadt geradelt.
Unsere Unterkunft Colle Ameno zeigte sich als Hit, freundlicher Empfang und alles tip top. An dem Abend gingen wir zu Fuß zu einem Restaurant in der Nähe, dass hatten wir bereits auf unserer Anfahrt entdeckt.
Die Karte zeigt die Radstrecke des Tages
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
08.Tag: Bozen - Seiser Alm |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 16.09.2023 | 2 | 367 | 13 | 1.700 | Camping Seiser Alm |
Noch um 08:00 Uhr saßen wir beim leckeren Frühstück und unterhielten uns mit ein paar netten Deutschen, die als Gruppe dort mit den Rennrädern unterwegs waren. Ursprünglich wollten wir um 10:00 Uhr mit dem Zug von Rovereto nach Bozen fahren, da der Bahnhof aber nur in 1,5 km Entfernung vom Hotel war, schafften wir es eine Stunde früher nach Bozen zu fahren. Die gut einstündige Fahrt verlief harmonisch, immer wieder Blicke auf den Radweg, auf dem wir noch vor wenigen Tagen unterwegs gewesen waren.
Bei der Ankunft in Bozen wurde dann eine Entscheidung fällig. Es gab drei Möglichkeiten zum Campingplatz Seiser Alm zurückzukehren:
1. Fahrt mit dem Rad entlang der Hauptstrasse mit Tunnel, auf der auch alle Gespanne, Busse und LKW fuhren
2. Fahrt mit dem Rad über 650 Hm auf der Streckemit über 18 % Steigung, halt die, auf der wir am ersten Tag bergab gefahren waren
3. Evtl Fahrt mit dem Bus, sofern der Räder mitnahm, was aufgrund Claudias Akku am Pedelec nicht immer selbstverständlich war
Wir entschieden und die 3.Variante zumindest zu versuchen. Der Busbahnhof befand sich direkt neben dem Bahnhof, insofern mussten wir ihn schon mal nicht suchen. Freude kam kurze Zeit später auf, als der Bus eintraf. Der Busfahrer war Mountainbiker und machte sofort die Klappen unten am Bus auf, die Räder waren dann schnell verstaut. Da wir vorne im Bus saßen ergab sich ständig ein Gespräch mit dem Fahrer. Er wollte wissen, wo wir überall bereits mit den Rädern gewesen waren, zu erzählen gab es da zwar einiges, ein wenig bekamen wir aber Angst und das aus gutem Grund. Mir kam die Erinnerung hoch, dass es früher in den Bussen Schilder gab, die darauf hinwiesen, dass man den Fahrer nicht ansprechen sollte, aber hier was es umgekehrt. Zügig fuhr er mit dem Bus zum Camping Seiser Alm hoch, immer mal wieder nur 20 cm von einer Felskante entfernt. Wir ereichten aber sicher unser Ziel. So kam es, das wir uns um 11:30 Uhr selber wunderten, dass unsere Rückreise von Rovereto aus so prima in nur 2,5 Stunden Gesamtzeit geklappt hatte.
Die Karte zeigt die kurze Radstrecke zum Bahnhof
Die Karte zeigt die Strecke der Fahrt mit der Bahn
Die Karte zeigt die Busstrecke von Bozen aus hinauf zum Camping Seiser Alm
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.