| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Etappe | Übernachtung |
| 06.07.2024 | 100 | 100 | 480 | 480 | Kranenburg - Gorinchem | Hotel Karel de Stoute |
| 07.07.2024 | 76 | 176 | 210 | 690 | Gorinchem - Delft | Hotel Social Hub Delft |
| 08.07.2024 | 83 | 259 | 280 | 970 | Delft - Ijmuiden | Hotel Rauw aan de Kade |
| 09.07.2024 | 71 | 330 | 200 | 1.170 | Ijmuiden - Hoorn | Hotel de Magneet |
| 10.07.2024 | 73 | 403 | 140 | 1.310 | Hoorn - Wesp | Hotel Het Hart van Weesp |
| 11.07.2024 | 65 | 468 | 100 | 1.410 | Weesp - Amersfoord | Long John´s Pub Hotel |
| 12.07.2024 | 58 | 526 | 120 | 1.530 | Amersfoord - Arnheim | Walburgis Residenzies |
| 13.07.2024 | 35 | 561 | 50 | 1.580 | Arnheim - Kranenburg |
Bei der Tour handelte es sich inzwischen um unsere 8. Radreise, zu der wir gemeinsam in großer Gruppe starteten. Als Startort hatten wir uns den noch in Deutschland liegenden kleinen Ort Kranenburg ausgesucht, am Draisinenbahnhof gab es Parkplätze für unsere PKW, von dort aus wollten wir mit unseren Rädern starten.
Bereits im Winter 2023/2024 hatten wir die Streckenführung geplant, die Übernachtungsorte festgelegt und die Hotels über booking.com gebucht. Wir waren zuversichtlich, mit den Orten Gorinchem, Delft, Leiden, Ijmuiden, Hoorn, Weesp, Amersfoord und Arnheim tolle Orte gewählt zu haben, in den Orten gab es sicherlich viele Highlights zu sehen. In dem Zeitraum unserer Tour fiel die Fußball Europameisterschaft, so wundert es nicht, dass wir so manchen Abend mit den Niederländern vor Großleinwänden oder großen Monitoren verbrachten.

Nachfolgend ist der Verlauf der Gesamtstrecke zu sehen.
01.Tag: Kranenburg - Gorinchem |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 06.07.2024 | 100 | 100 | 480 | 480 | Hotel Karel de Stoute |
Die Stimmung war gut an dem Morgen, schon früh machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Kranenburg. Dort am Draisinenbahnhof wollten wir um ca. 09:00 Uhr mit den Rädern starten. Wirklich los ging es dann ca. 30 Minuten später, weil zwei unserer Mitradler es noch geschafft hatten, sich zu verfahren. Schnell erreichten wir mit unseren Rädern auf ländlichem Terrain unterwegs die Grenze in die Niederlande, wenige Kilometer weiter auch schon Nijmegen. Ins Zentrum von Nijmegen radelten wir nicht, unsere geplante Route führte uns über die Waalbrug auf die Nordseite des breit dahinfliessenden Flusses Waal.
Einer unserer Mitradler (Uli) war erst am frühen Morgen mit dem Zug in Oberhaching südlich von München gestartet. Er wollte ursprünglich auf halber Strecke in Tiel zu uns stoßen, das klappte aber nicht, weil die Deutsche Bahn mal wieder Probleme machte und er in Wesel fest hing. Letztendlich trafen wir ihn am ersten Tag in unserem Tagesziel Gorinchem, den ersten Tag waren wir somit nur zu sechst geradelt.
Die 100 km bis Gorinchem waren alles andere als leicht zu radeln, ein konstanter Westwind bremste uns mächtig. Mit kurzen Zwischenstopps u.a. am Kasteel Neerijnen kamen wir schließlich am späten Nachmittag ins Ziel.
Auf den Fotos erkennt man, dass wir an dem ersten Abend noch in einer nahegelegenen Gaststätte einkehrten. Dort hatten wir am ersten Abend viel Spaß mit den Niederländern beim Europameisterschaftsspiel der Niederlande gegen die Türkei, welches die Niederlande 2:1 gewann.
Sehenswürdigkeiten:
- Kastel Neerijmem
- Kastel Waardenburg
- Altstadt Gorinchem
Die Karte zeigt die Radstrecke von Kranenburg nach Gorinchem.
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
02.Tag: Gorinchem - Delft |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 07.07.2024 | 76 | 176 | 210 | 690 | Hotel Social Hub Delft |
Das Hotel Karel de Stoute hatte uns gut gefallen, alt war das Hotel noch nicht, alles wirkte relativ neu. Der Grund warum wir dort nicht frühstückten, war mir nicht mehr bekannt, entweder zu teuer oder zeitlich zu spät, ich wusste es nicht mehr. Wir schauten uns an dem Morgen zunächst den alten Ortskern von Gorinchem an, und radelten entlang der alten Befestigungsmauer einmal um den Ort herum. Im Ortskern fanden wir dann ein sehr schönes Cafe, in dem wir ausgiebig frühstückten.
Bis nach Delft waren an dem Tag insgesamt 76 km zu radeln, häufig ging es an den Nebenarmen des Rhein entlang. Vor Kinderdijk trafen wir auf eine große Anzahl alter Windmühlen, die wie an einer Schnur aufgereiht sich im Wind drehten. Der Ort war wohl bekannt für seine vielen Windmühlen, anders lies es sich nicht erklären, woher die vielen Touristen kamen.
In Kinderdijk nahmen wir die Fähre, die uns mit den Rädern über Krimpen nach Ridderkerk brachte. Von dort konnten wir auf der südlichen Seite der Nieuwen Maas bis nach Rotterdam radeln. In Rotterdam hätten wir auch über die Erasmusbrücke radeln können, viel interessanter war es aber, den etwas westlicher gelegenen Maastunnel zu nutzen. Den kannten die beiden Georgs bereits von ihrer Tour im Jahr 2022, dort ging es mit einem Aufzug ca. 20 m tief nach unten, unter der Maas führte dann ein zweispuriger Radweg nach Norden zu einem Aufzug, der uns wieder ans Tageslicht brachte.
Bei der Ankunft in Delft am Hotel Social Hub Delft waren wir zunächst etwas enttäuscht, es gab im Hotel keine Unterstellmöglichkeit für unsere Räder. Es gab "nur" die Möglichkeit diese unterhalb des Hauptbahnhofs in einer riesigen Fahrradtiefgarage zu parken. Wir staunten nicht schlecht, als wir die vielen Räder sahen. An dem Abend liefen wir noch ein wenig durch den alten Ortskern von Delft, Fotos wollten wir erst am folgenden Morgen machen, da war besseres Wetter vorausgesagt.
Sehenswürdigkeiten:
- Fähre Kinderdijk - Ridderkerk
- Radtunnel unter der Maas
- Altstadt von Delft
Die Karte zeigt die Radstrecke von Gorinchem nach Delft.
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
03.Tag: Delft - Ijmuiden |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 08.07.2024 | 83 | 259 | 280 | 970 | Hotel Rauw an de Kade |
Kaum eine Wolke war am Himmel, als wir uns nach dem Frühstück im Social Hub auf den Weg in die Altstadt machten. Am Stadthuis von Delft machten wir einige Fotos direkt gegenüber zu sehen die Nieuww Kerk, die Stimmung war gut, was wollten wir mehr. Auf Radreisen war die Zeit, die man für Besichtigungen zur Verfügung hatte meist eher knapp bemessen, so auch an diesem Tag. Die Altstadt von Leiden und die Nordseeküste standen ja auch noch auf unserem Programm, aus dem Grund radelten wir nur noch am Jan Scheve Tower und der Oude Kerk vorbei und verliessen Delft.
Bis nach Leiden ging es dann überwiegend an Kanälen entlang. Wir durchquerten die östlich von Den Haag gelegenen Vororte Leidschendamm und Voorschoten und erreichten aus südlicher Richtung kommend über die Jan van Houtbrug den alten Stadtkern von Leiden. Dort genehmigten wir uns in der Nähe der Visbrug ein leckeres Eis, schauten den Touristen in den vorbeifahrenden Booten zu und radelten danach durch die Gassen langsam in Richtung Norden.
Bis nach Nordwijk waren es nur noch knapp 15 km, bis zur Nordsee war es also nicht mehr so weit. Dort gab es die erste Pommes Spezial, in die Niederlande gefahren zu sein, ohne eine Pommes gegessen zu haben, das durfte einfach nicht sein.
Später in den Dünen weiter im Norden im Bereich des Vogelmeer wurde es dann etwas schwierig, weil der Radweg eigentlich gesperrt war. In den Tagen zuvor hatte es wohl massiv geregnet, daher standen die Radwege immer wieder mal über 200 m komplett unter Wasser und das recht tief. Ich machte den Anfang, schaltete in einen kleinen Gang und radelte einfach durch. Die Schuhe verschwanden unter Wasser und wurden sofort vollständig nass. Am Abend wolten wir Zeitungspapier nutzen, um sie zumindest einigermaßen zu trocknen, das klappte dann später auch mit zufriedenstellendem Ergebnis.
Einen kurzen Stop hatten wir noch an der Ruine Brederode, die zwischen Haarlem und Ijmuiden am Rande der Dünen stand. Bis zum Hotel Rauw an de Kade in Ijmuiden war dann nicht mehr weit. Der Eigentümer des Hotels selber empfing uns und zeigte uns die etwas abseits gelegene Unterstellmöglichkeit für unsere Räder, bei der es sich wohl um seine eigene ehemalige Kneipe handelte, die er jahrelang betrieben hatte.
Ijmuiden selber war als Ort nicht so toll, deshalb verbrachten wir den Abend im Hotel.
Sehenswürdigkeiten:
- Altstadt von Leiden
- Pieterskerk
- De Burcht (Castle)
- Küste mit Vogelmeer
- Ruine von Broderode
- Fort Ijmuiden
Die Karte zeigt die Radstrecke von Delft nach Ijmuiden
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
04.Tag: Ijmuiden - Hoorn |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 09.07.2024 | 71 | 330 | 200 | 1.170 | Hotel de Magneet |
Ijmuiden besitzt so gut wie keinen alten Stadtkern, bekannt wurde der Ort im Wesentlichen dadurch, dass er an der Mündung des Nordseekanals liegt. Riesige Schiffe gelangen so durch ein gewaltiges Schleusen- und Torsystem bis nach Amsterdam.
An dem Morgen holten wir zunächst unsere Räder aus der alten Kneipe und rollten dann nur einen Kilometer weiter bis zum "Watertaxi" an der Sluisplein. Wir hatten eine feste Abfahrtszeit und die Tickets bereits zu Hause gebucht. Aus dem Grund hatten wir noch Zeit, um den riesigen Schiffen zuzuschauen, wie sie in den Nordzeekanal fuhren oder in Ijmuiden im Hafen anlegten.
Das Wassertaxi legte pünktlich ab, worbei an einem alten Fort, mitten im Nordzeekanal gelegen, gelangten wir dann nach Velsen Noord der Anlegestelle am Zielort. Unser erster kleiner Ort war an dem Tag Wijk an Zee, den wir aber zügig verließen, ein paar Touristen wie wir waren bereits unterwegs, ansonsten war es relativ ruhig. Auf welligem Terrain führte unsere Route danach knapp 20 km durch die Dünen bis nach Egmond an Zee, wo wir letzmalig einen Blick auf die Nordsee warfen und in einer Strandbar einkehrten. Bei dem tollen Wetter fühlten wir uns dort pudelwohl.
Später in Alkmaar hatten wir noch einen Stop an der Sant Laurenskerk, danach am "Kaasmarkt", wo in einem alten Gebäude eine Käsewaage stand. Käse und Blumen waren in Alkmaar allgegenwärtig, ein gewaltiges Geschäftsmodell. Wir waren vielleicht eine gute Stunde in Alkmaar, hatten aber erst etwas über die Hälfte der Tagesstrecke geschafft. Da einige von uns schon einmal in Alkmaar gewesen waren, mussten wir nicht mehr alle Sehenwürdigkeiten sehen und radelten weiter in Richtung Osten nach Hoorn am Markermmeer (Ijsselmeer).
In Erinnerung geblieben ist mir noch eine "Radler"- Pause unterwegs und die letzten zwei Kilometer immer an der Küste entlang, wobei der Zielort Hoorn immer zu sehen war. Nach einem kurzen Stop am Tower im alten Hafen zog es uns erst zum Hotel. Wir wollten von dort aus die wenigen hundert Meter später zurück in den Ort laufen und in einem Lokal einkehren. Nach einigen Recherchen fanden wir das Richtige und verbrachten den Abend im "Eetcafe `t Schippershuis" im alten Zentrum.
Sehenswürdigkeiten:
- Wijk an Zee
- Dünenlandschaft
- Egmond an Zee
- Käsemarkt und Altstadt von Alkmaar
- Altstadt und Hafen von Hoorn
Die Karte zeigt die Radstrecke von Ijmuiden nach Hoorn.
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
05.Tag: Hoorn - Weesp |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 10.07.2024 | 73 | 403 | 140 | 1.310 | Hotel Het Hart van Weesp |
Das Binnenmeer zwischen Nordholland und Friesland in den Niederlanden kannten die meisten nur unter dem Namen Ijsselmeer. Das stimmte insofern, als dass der Name korrekt war für den nördlichen Teil, der zwischen dem Afsluisdijk und dem Markerwaarddijk lag. Der südliche Teil nannte sich Markermeer.
Als wir an dem Morgen in Hoorn starteten, wussten wir noch nicht, dass wir an dem Tage einige Umwege radeln mussten, immer wieder gab es große Deichbaustellen, die zu umfahren waren. In den kleinen touristischen Orten Edam, Volendam und Monnickendam hatten wir immer mal wieder kurze Stops, links von uns gab es immer mal wieder einen Blick aufs Markermeer. Der Stadtrand von Amsterdam war bereits zu sehen, als wir auf dem Damm zwischen Kinselmeer und Markermeer in Schwierigkeiten gerieten. Wir hatten ein Baustellenschild bewusst übersehen, weil weit und breit keine Arbeiter oder Baumaschinen zu sehen waren. Mehrere Kilometer ging das gut, bis ein PKW mit blinkender gelber Lampe auf dem Dach direkt bei uns hielt. Uns war schon klar, dass wir dort nicht radeln durften, wir befanden uns aber bereits kurz vor dem Baustellenende. Mir kam in der Situation wohl die uns rettende Idee, 2017 hatte ich auf einer Radreise auf dem Campingplatz Badhoeve übernachtet und den konnten wir bereits sehen. Ich erzählte dem "Baustellenleiter", dass wir doch nur noch die paar Meter bis zum Campingplatz radeln müssten, danach hellten sich die Gesichtszüge auf und alles ging sehr schnell. Wir mussten dem Pkw mit blinkender gelber Lampe nur wenige hundert Meter folgen und schon waren wir aus der Baustelle raus. Wäre seine Entscheidung anders ausgefallen, hätten wir einen Umweg von 10 bis 15 km radeln müssen. Wir bedankten uns und radelten weiter in Richtung Amsterdam.
Östlich an Amsterdam vorbei erreichten wir auch schnell unseren Zielort, dass Hotel Het Hart van Weesp im kleinen Ort Weesp. Nach dem Bezug der Zimmer liefen wir nur 200 m bis 300 m zur Wispe Brouwerij, die Brauerei befand sich in einer entweihten Kirche und dort war für den Abend eine Großleinwand aufgebaut. An dem Abend spielte die Niederlande im EM2024 Halbfinale gegen England, Deutschland war bereits schon vorher raus. Mit den 200 bis 300 Niederländern hatten wir fiel Spaß während des Spiels, wir sieben waren die einzigen ohne orange Trikot, fielen daher besonders auf. Die Niederlande verloren leider 2:1, aber das war halt manchmal im Fußball so, dass nicht immer der Bessere gewann.
Sehenswürdigkeiten:
- Edam
- Volendam
- Monnikendam
- Weesp
Die Karte zeigt die Radstrecke von Hoorn nach Weesp
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
06.Tag: Wesp - Amersfoord |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 11.07.2024 | 65 | 468 | 100 | 1.410 | Long John´s Pub Hotel |
An dem Morgen radelten wir zunächst durch den kleinen Ort Muiden, mit Blick auf das Slot Muiden führte unser Weg danach weiter südöstlich nach Naarden. Südlich der Hollandse Brug hieß das links von uns gelegene Meer nicht mehr Markermeer, sondern Gooimeer. Mit Naarden erreichten wir eine tolle alte Festungsstadt, deren Bedeutung uns zunächst nicht klar war. Naarden befand sich im 14. Jahrhundert wohl ca. 3 km weiter nördlich der heutigen Stadt, wurde im Kabeljaukrieg zwischen 1350 und 1355 wohl vollständig zerstört und am heutigen Ort befestigt wieder aufgebaut. Der Tourismus ist heute wohl die Haupteinnahmequelle der Stadt, darüber hinaus gibt es etwas Industrie und Kleingewerbe. Allein die Luftbildaufnahme, die wir in einem Museum sahen , war schon beeindruckend.
Unter der Autobahn A1 hindurch wieder nahe am Gooimeer staunten wir nicht schlecht, als wir in einem Waldstück auf einen Freizeitpark für Kinder stießen. Wir hielten dort nur kurz, sahen am Eingang Hinweise auf ein "Miniland", "Waterfietsen", "Het Speelkasteel" und vieles mehr. Für Kinder ok dachten wir und radelten weiter nach Osten.
In Eemdijk mussten wir einmal mit einer kleinen Fähre über die Eem fahren und erreichten kurz danach den alten Hafen von Spakenburg. Der Museumshafen ist der touristische Magnet von Spakenburg, alles was wir dort sahen, zeugte von einer langen Geschichte. Die Kutterwerft, die alten Fischerhäuschen, alles war toll anzusehen, wir blieben dort einige Zeit, schoben unsere Räder am Hafen entlang, bevor es dann Zeit wurde weiterzuziehen.
In einem westlichen kleinen Bogen erreichten wir dann Amersfoord. Unser Hotel, dass Long John´s Pub Hotel lag mitten im Zentrum, so war es am Abend einfach durch die Gassen zu bummeln, ein Restaurant zu finden und sich die alten Stadttore anzusehen.
Sehenswürdigkeiten:
- Muiderslot (Museum)
- Naarden (Alte Festungsstadt)
- Eemsdijk (Fähre)
- Museumshafen Spakenburg
- Altstadt von Amersfoord
Die Karte zeigt die Radstrecke von Wesp nach Amersfoord..
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
07.Tag: Amersfoord - Arnheim |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 12.07.2024 | 58 | 526 | 120 | 1.530 | Walburgis Residenzies |
An den zurückliegenden Tagen hatten wir meist gutes Wetter gehabt, am 07.Tag änderte sich das schlagartig. Das ist auch der Grund, warum es von der Fahrt im Regen kein einziges Foto gab. Ursprünglich wollten wir durch den Nationalpark De Hoge Veluwe radeln, bei 13 € Eintritt und mit der Aussicht Regen, änderten wir unseren Plan, umfuhren den Park uns standen bereits um 13 Uhr im Zentrum von Arnheim. Vorausgegangen war eine ca. dreistündige Fahrt im Dauerregen.
Nach unserer Ankunft in Arnheim wurde unsere Stimmung merklich besser und das hatte einen Grund. Wir hatten im Winter zuvor kein entsprechendes Hotel finden können und aus dem Grund zwei Ferienwohungen in einer entweihten Kirche gebucht. Als wir bei der Ankunft klatschnass vor der Walburgis Kirche standen fragten wir uns, wo diese denn wohl wären, sie befanden sich in den beiden Türmen oberhalb der Orgel. Von unterwegs hatte wir die Vermieterin kontaktiert und wir freuten uns, dass sie bereits kurz nach unserer Ankunft mit dem Fahrrad erschien.
Die u.a. Fotos von den Wohnungen mit Kingsize Bett, Badewannen im Raum, den historischen Gemälden sprechen sicherlich für sich. Wir machten in einer Regenpause noch einen kurzen Spaziergang in die Innenstadt, kauften Pizza, Bier und Knabbereien für den Abend. Es wurde ein gemütlicher Abend.
Sehenswürdigkeiten:
- Walburgiskirche Anrheim
- Innenstadt von Arnheim
Die Karte zeigt die Radstrecke von Amersfoord nach Arnheim.
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.
08.Tag: Arnheim - Kranenburg |
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| Datum | km | Σ Km | Hm | Σ Hm | Übernachtung |
| 13.07.2024 | 35 | 561 | 50 | 1.580 | keine Übernachtung |
Für unser Frühstück hatten wir am abend zuvor nichts eingekauft, dazu gingen wir die ca. 300 m in ein Cafe in der Innenstadt. Unser letzter Tag war angebrochen, bis nach Kranenburg waren nur noch 35 km zu radeln. Einen letzten Halt hatten wir noch im kleinen an der Waal gelegenen Ort Doornenburg, dort gab es die namensgleiche Burg, bevor wir dann mit der Fähre von Doornenburg nach Millingerwaard fuhren.
Die letzten Kilometer durch die Wiesen waren dann schnell geradelt, um die Mittagszeit standen wir dann wieder an unseren Autos am Draisinenbahnhof. Unsere Radtour war zu Ende, Uli hatte noch die längste Heimreise vor sich, mit dem Rad bis nach Kleve und dann mit dem Zug noch bis nach Oberhaching, südlich von München gelegen. Wir anderen montierten die Räder auf den Fahrradträgern, verstauten das Gepäck und fuhren dann nach Dorsten und ins Sauerland zurück. Eine tolle Radtour lag hinter uns.
Sehenswürdigkeiten:
- Kasteel Doornenburg
- Veerdienst Millingerwaard
Die Karte zeigt die Radstrecke von Arnheim nach Kranenburg.
Nachstehend sind die Fotos des Tages zu sehen.