06. Tag:  Hindeloopen - Zwartsluis

 Datum  km  Σ Km  Hm  Σ Hm  Übernachtung
 19.06.2017  92+2  570  110  1.060  Camping Kleine Belterwijde

 

Von Hindeloopen der Küste folgend in Richtung Lemmer radelten wir immer wieder auf der Originalstrecke der DeFrieseElfstedentocht, nur in umgekehrter Richtung. Wenige Wochen zuvor war Georg am Pfingstmontag noch mit 5 Radlern dort gewesen, um die gewaltige Strecke von 240 km an einem Tag unter die Räder zu nehmen (siehe Bericht).

Auf der Fahrt nach Lemmer waren wir mit unseren je 25 kg Gepäck natürlich ruhiger unterwegs, uns trieb niemand, wir hatten genügend Zeit, um uns die kleinen Orte und Landschaften in Ruhe anzusehen. Wir wollten an dem Tag noch weiter nach Südosten bis in den Nationalpark Weerribben-Wieden radeln, dort gab es den Campingplatz Kleine Belterwijde, der von der Bewertung im Netz her recht gut war.

Es wurde wieder ein sehr schöner Tag. Nach einer kurzen Pause in Lemmer wurde es ab dem kleinen Ort Ossenzijl wieder spannend. Ein schmaler Radweg führte an einem wunderschönen Kanal entlang. Gesäumt von tollen Häusern mit eigenen kleinen Bootshäusern, tollen Gärten, die vielen kleinen Boote auf dem Kanal, es war alles herrlich anzusehen. In Kalenberg genehmigten wir uns draußen vor dem Cafe „t-Lokaal“ ein kühles Getränk, die Lufttemperaturen waren mächtig angestiegen und das warme Wasser in den Trinkflaschen schmeckte natürlich schon lange nicht mehr. Auch wenn der Radweg sehr schön war, ein kleines Handicap gab es trotzdem. An den meisten Bootshäusern führte der schmale Weg über eine kleine Brücke und man musste dort immer aufpassen, nicht mit dem Lenker am Geländer hängen zu bleiben. Darüber hinaus ging es auf den Brücken immer wieder kurz steil hinauf und genauso steil wieder hinab. Ein wenig Radjonglierkünste waren dort gefragt.

Über die Orte Nederland (heißt wirklich so), Blokzijl, Moespot und Sint Janskloster erreichten wir schließlich unseren Campingplatz nördlich vom Ort Zwartsluis.

Der Platz war top, hervorragend saubere Sanitäranlagen und alle Plätze hatten einen eigenen Wasser- und Stromanschluss. Von der netten Dame an der Rezeption erhielten wir noch den Hinweis auf ein nahegelegenes nicht so teures Restaurant, es hieß „Eetcafe Het Otterswold“ und befand sich wunderschön gelegen an einem Kanal. Unser Abend war damit gerettet, dass Essen war gut und leckere Bierchen gab es auch.

 

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