02. Tag:  Rheden/Arnheim - Harderwijk

 Datum  km  Σ Km  Hm  Σ Hm  Übernachtung
 15.06.2017  87+3  205  350  580  Camping De Peperkamp

 

Unser zweiter Tag begann früh morgens bereits mit einer Fährfahrt über die Ijssel. Danach führte unser Weg ein kurzes Stück an der Autobahn A348 entlang, bevor wir durch den kleinen Ort  Rheden radelnd die Grenze des ersten National Parks Veluwezoom erreichten.

An dem Tag fuhren wir viele Kilometer durch die Nationalparks Veluwezoom und Hoge Veluwe, bevor es weiter in Richtung Veluwemeer ging.

Für die Niederlande eher ungewöhnlich ging es auf den ersten Kilometern bergauf bis zum „Paviljoen de Posbank“, dass auf einer Höhe von 90 m ü NN liegt. Wir kamen also am frühen Morgen ordentlich ins Schwitzen. Von dort oben hatte man eine tolle Aussicht über den gesamten Park.

Im Nationalpark Veluwezoom radelten wir auf sehr schön geführten Radwegen, die sich Kilometer lang durch den Park schlängelten. Westlich der Autobahn A50 setzte sich das ausgeklügelte Radwegenetz fort, allerdings mussten wir dort im National Park Hoge Veluwe mehr als 9,- € Eintritt für unsere Durchfahrt bezahlen, wir fanden das ganz schön viel.

Nach einer kurzen Außenbesichtigung des Jagdschlosses Hubertus und einer Pause am Besucherzentrum machten wir uns wieder auf den Weg und verließen den Park an der Westseite bei Otterlo. Über Harskamp, Stroe und Garderen kamen wir unserem Tagesziel immer näher, hielten aber noch einmal kurz am „Kasteel Staverden“. Dazu mussten wir einen kurzen Stichweg über eine Allee nach Osten radeln, das war nicht sehr weit und der kurze Ausflug lohnte sich.

Das Landgut Staverden ist nicht sehr alt, es wurde teilweise im Jahr 1853 und in den Jahren um 1905 erbaut. Es befindet sich heute in Privatbesitz und wurde damals auf den Fundamenten einer alten Burg errichtet, daher auch noch der Zusatz „Kasteel“. Eine umfangreiche Restaurierung fand in den Jahren von 1999 bis 2007 statt. Das Projekt wurde damals mit einem Zuschuss aus europäischen Mitteln in Höhe von 1,9 Millionen Euro unterstützt, der ungefähr 2/3 der Gesamtkosten entsprach.

Wir fanden das Landgut mit seinen umgebenden Wäldern recht sehenswert, besichtigen konnte man die Gebäude von innen aber nicht. Nach ein paar Fotos radelten wir weiter in Richtung Harderwijk am Veluwemeer.

Bei unser Ankunft am Camping de Pepercamp war die Reception nicht besetzt. An der Tür stand aber eine Telefonnummer, ein Anruf und schon waren alle Probleme gelöst. Der Platzwart war sehr nett, er sprach gut Deutsch und war keine 15 Minuten später vor Ort. Von ihm bekamen wir auch noch einige Tipps bezüglich verschiedener Restaurants im nahem Ort Hierden. Dort radelten wir etwas später auch noch hin und genossen den Abend.

 

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