Eine Regenzwangspause am Fährhafen nach Wangerooge

 Datum  km  Σ Km  Hm  Σ Hm  Übernachtung
 22.06.2015   74 + 6  458  90  900  Campingplatz Schillig

 

Am Abend zuvor hatte ich noch eine Familie aus dem Baskenland kennengelernt. Vater, Mutter und Tochter waren mit dem Rad von Rotterdam aus unterwegs, um bis nach Hamburg zu radeln. Dort sollte ihr Tour enden. Als wir auf das Thema "Pilgern in Spanien" kamen, waren sie hin und weg. Die Mutter war mit ihrer Tochter schon mal die Via de la Plata gelaufen, klar dass da ein wenig Gespächsstoff da war.

An dem Morgen frühstückten wir noch zusammen im Aufenthaltsraum, danach machte ich mich um 08:00 Uhr auf den Weg.

Eine dicke Wolkenfront zog vor mir ab nach Osten und die Sonne strahlte bereits, als ich am Fähranleger der Fähre nach Norderney vorbeifuhr. Noch im Winter hatten wir ein paar Tage mit der Familie auf der Insel verbracht.

Weiter ging es in zügigem Tempo mit Rückenwind nach Osten. Die Landschaft vor den Deichen war relativ eintönig, ein wenig Abwechslung brachten die kleinen Orte wie Bensersiel, Neuharlingersiel und Harlesiel. In Haresiel schaffte ich es dank Regenapp so gerade bis an den Fähranleger nach Wangerooge. Dort gab es eine große Überdachung, unter der sich viele Touristen unterstellten. Ich nutzte die Stunde bis zum Ende des Regens und unterhielt mich einige Zeit mit einem netten Ehepaar.

Nach dem Regen konnte ich in einem Zug bis nach Schillig durchradeln. Das Wetter besserte sich für 2 Stunden, so dass ich es schaffte auch das Zelt noch im Trocknen aufzubauen. Der Platz ist für meien Geschmack einfach viel zu riesig, auf der Zeltwiese stand das nächste und einzige weiter Zelt in 100 m Entfernung. Mal schauen, ob ich es gleich in einer Regenpause noch schaffe einen Supermarkt anzufahren.

Linsensuppe aus der Dose mit Brühwürtschen reichten an dem Tag, alles selbst warm gemacht, so langsam werde ich fast noch ein Koch.