Über Zevenaar, Didam, Zeddam  und Gendringen zurück nach Anholt

Datum Km Σ Km Hm Σ Hm Übernachtung
04.08.2005 60 353 150 500 keine, da Rückfahrt

 

Schöne Landschaften und tolle historische Städte hatten wir auf unserer Tour durch die östliche Niederlande bereits durchradelt. Die Strecke hatte uns sehr gefallen. Was nicht stimmte, war einfach das Wetter. Auch am 06. unserem letzten Radtag tröpfelte es am Morgen zunächst leicht. Beim Zeltaufbau am Abend zuvor hatte unser Zelt noch alleine auf der Wiese gestanden. Am späten Abend, wir lagen schon in den Schlafsäcken, waren einige Wohnmobile auf das Gelände gefahren und hatten uns eine Zeit lang am Schlaf gehindert.

Als wir am Morgen den Reißverschluss unseres Zeltes öffneten, sahen wir, dass wir von italienischen Wohnmobilen umstellt waren. Noch nicht ganz wach, bauten wir draußen unsere kleinen Hocker auf und freuten uns auf den ersten warmen Kaffee. Der Kocher noch nicht ausgepackt, als sich neben uns eine Wohnmobiltür öffnete. In der Tür erschien eine  Italienerin, die in ihren Händen ein Tablett mit einem kleinen Frühstück hielt. Mit den Worten „It´s for you“ trat sie mit einem strahlenden Lächeln auf uns zu und überreichte uns das Tablett. Wir konnten es kaum glauben, was für eine tolle Geste. Die gesamte italienische Wohnmobilkolonne kam aus Verona und war auf dem Weg in den Norden. Wir unterhielten uns einige Zeit mit ihnen in englischer Sprache und genossen unser Frühstück.

Wir verließen Arnheim über die große Ijsselbrücke in südöstlicher Richtung, durchquerten die kleinen Orte Westervoort, Duiven, Zevenaar, Didam, Zeddam und Netterden und standen nach knapp 60 Tageskilometern wieder an unserem PKW.